Straßenbewertung

Wertermittlung und Erhaltungsmanagement von Innerortsstraßen

Baut eine Kommune eine neue Straße, so tauchen die Bauausgaben während der Bauphase haushaltstechnisch auf der Ausgabenseite auf. Nach der Fertigstellung von Straßenbauarbeiten wird eine weiterführende Betrachtung des Wertverlustes und damit verbundene Abschreibungen als fortlaufender Aufwand i.d.R. bisher nicht vorgenommen. Für die kommunalen Haushaltsmittel nehmen die Investitionen im Straßenbau teils einen hohen Anteil ein. Daher ist die Berücksichtigung von Straßenverschleiß und dem gegebenenfalls erforderlichen Unterhaltungsaufwand als finanzielle Ruckstellung sinnvoll.

Die zunehmenden finanziellen Zwänge veranlassen – nicht nur aus den o. g. Gründen – immer mehr Kommunen, nach Veränderungen im Bereich des kommunalen Finanz- und Rechnungswesens zu suchen.
Dabei kann die Einführung eines Erhaltungsmanagements für die kommunalen Straßen eine wertvolle Hilfe sein. Eine Zustandserfassung und die darauf aufbauende Wertermittlung des vorhandenen Straßenbestandes bildet die Grundlage für die Ermittlung des Zeitwertes dieser kommunalen Anlagen und damit die Voraussetzung für weiterführende haushaltstechnische Betrachtungen.

Wir führen folgende Leistungen auf der Grundlage der »Empfehlungen für das Erhaltungsmanagement von Innerortsstraßen« E EMI 2003 aus:
Erfassen und Bewerten des aktuellen Straßenzustandes, Bedarfsplanung und Dringlichkeitsreihung im Rahmen eines Managementkonzeptes.

Wir beachten dabei natürlich:

  • die Flächennutzungs- und Siedlungsstruktur
  • den öffentlichen Personennahverkehr in seiner Gesamtheit
  • die gewachsenen historischen Qualitäten und die daraus erwachsenen Problemstellungen und Aufgaben ...
  • ... auch die Lage im ökologisch bedeutsamen Freiraumsystem
  • interdisziplinäre Belange
  • Bauwerkprüfungen nach DIN 1076
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