Wie wird überprüft?

Die Überprüfungen sollten vorrangig dort beginnen, wo auch der öffentliche Kanal erneuert wird. Dann werden in der Regel die Hausanschlusskanäle, das sind die Kanäle, die von der Hauptleitung in der Straße in das Grundstück führen, mit erneuert. Sofern nicht vorhanden, wird an der Grundstücksgrenze ein Revisionsschacht gesetzt. Von dort aus werden die Grundstücksentwässerungsanlagen überprüft. Oft kann im Zuge dieser Baumaßnahmen eine Sanierung oder ein Neubau der Kanalleitungen mit geringem Kostenaufwand erfolgen.

Des Weiteren stellt die Kommune ein Untersuchungsprogramm auf, das im Internet einsehbar ist. Die Anlieger werden rechtzeitig über die Untersuchungen informiert.
Die Untersuchung bei älteren Gebäuden gestaltet sich oft schwierig. In persönlichen Beratungen werden mit den Bürgern die Ergebnisse der Untersuchungen erörtert. Bei Mängelfreiheit erhalten sie ein entsprechendes Zertifikat, das in der Regel 20 Jahre Bestand hat. Bei Neu- oder Umbauten wird die Grundstücksentwässerung sofort überprüft. Damit hat der Bauherr die Gewissheit, dass die Leitungen vom Bauunternehmer ordnungsgemäß verlegt wurden.

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